ComWaveEin Programm zur Tonfrequenzanalyse von MusikinstrumentenAutor: Dr. Ingolf Dumke |
Kurze Beschreibung des Programms ComWave - Stand Oktober 2002
I. Dumke, Beckmannhof 7, 30659 Hannover, 0511-651828, i.dumke@arcor.de
Das Programm hat folgende Funktionen:
- Wie bei ComTune im Tonanalysemodus kann das Frequenzspektrum
eines gespielten Tones
kontinuierlich beobachtet und in einem geeigneten Moment durch einen Mausklick
oder einen externen Taster (Fußschalter) festgehalten werden,
- Der angezeigte Frequenzbereich kann jederzeit beliebig verändert und mit einem Gitter in wählbaren Frequenzabständen hinterlegt werden.
- Die angezeigte Intensität kann beliebig verstärkt werden, um auch kleine Signale sichtbar zu machen (Zoom ±).
- Ein Cursor läßt sich im Spektrum positionieren. Dabei werden die Frequenz an der Cursorposition sowie der nächstliegende Ton (gleichschwebend temperiert, 440 Hz (wird noch einstellbar gemacht)) und die Abweichung in Cent angezeigt (Der Cursor bewegt sich in einem Raster mit fester Schrittweite gegeben durch die FFT-Auflösung).
- Eine wesentlich genauere Vermessung von Grund- und Oberton-Peaks (über Filterung, FFT-Rücktransformation und Ausmessung der Periodenlänge) kann durch manuelle Anwahl der Peaks geschehen.
- Es kann aber auch automatisch der Grundton bestimmt (wie bei ComTune) und eine einstellbare Anzahl von Obertönen ausgemessen werden wobei die Frequenzen, die Töne und die Abweichung von einer gleichschwebend temperierten Skala sowie ihre relativen Intensitäten (Peakhöhe) angezeigt werden.
- Das aufgenommene Spektrum läßt sich abspeichern und später wieder laden und neu prozessieren.
- Das Spektrum und die Analysenergebnisse lassen sich ausdrucken.
- Anstatt ein Spektrum aufzunehmen, kann auch der zeitliche Verlauf des Schalldruckpegels registriert werden. Dieser wird dann relativ in dB angegeben, bezogen auf den Vollauschlag (=0 gesetzt). Welcher absolute Schallpegel dem Vollausschlag entspricht, hängt von den Einstellungen der Verstärkung, Abstand vom Mikrofon usw. ab.
Um einen Eindruck zu gewinnen, drucken Sie sich am besten die mitgelieferten Screenshots aus oder sehen sie sich auf dem Bildschirm an.
Zur Zeit modifiziere ich das Programm so, dass immer sowohl Schallpegelverlauf seit Programmstart als auch Spektrum im Moment des Stopps der Messung aufgezeichnet und gespeichert werden, damit der Benutzer immer beide Informationen zur Verfügung hat. Außerdem baue ich noch eine Hardwarekorrektur (siehe Comtune) ein und die Möglichkeit, die Frequenz des Kammertons A anzugeben. Was noch fehlt, ist eine ausführliche Bedienungsanleitung.
Ingolf Dumke am 23. November 2002
Beckmannhof 7, 30659 Hannover, 0511-651828, i.dumke@arcor.de