Bassrolle / Bassröhre
Die
Bassrollen setzen in idealer Weise das Prinzip des Helmholtz Resonators um. BassKisten
haben oft Resonanzfrequenzen, die man durch elektrische Schaltungen (Frequenzweichen,
Equalizer) unterdrücken sollte, wenn man einen wirklich guten Frequenzverlauf
im Bass erreichen möchte. Das kostet meist Leistung, erfordert also eine
Extra-Endstufe.
Die hier
zum Einsatz kommende aus den USA stammende Jensen-Bassrolle kommt ohne Drosselspule
aus, wodurch ein Anschluß ans Radio relativ einfach ist und nur Kabelkosten
entstehen. Klanglicher Nachteil der Bassrollen ist eventuell ihr geringes Gewicht,
das keine massive Tiefbass-Wiedergabe erlaubt, allerdings einen mühelosen
Aus- und Einbau ermöglicht. Ein tiefreichender Subwoofer
wiegt locker 27 Kg.
Wenn man bedenkt, dass Firmen wie MacAudio und Magnat
Bassrollen in unterschiedlichen Dimensionen schon ab 69.-€ anbieten, sollte
man sich aber dreimal überlegen, ob man für einen besseren Baß
wesentlich mehr ausgibt.
Denn: Hat man erstmal eine leistungsfähige
Endstufe, möchte man auch gute und teuere Cinch-Kabel verlegen und so geht
es immer weiter... Davon lebt eine ganze Industrie ...
Herrmann
von Helmholtz hat übrigens noch einige andere wichtige Erfindungen gemacht:
Heute noch in Gebrauch ist der Augenspiegel des Augenarztes, der es ermöglicht,
dass ein Augenarzt gleichzeitig durch die Pupille des Patienten schauen und leuchten
kann.
Empfehlenswertes Buch "Lehre von den Tonempfindungen"
Daimler Chrysler PT Cruiser Fotos. Chrysler Berlin (Potsdam)
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